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Nacktheit und Gesundheit

Die FKK-Bewegung des 20. Jahrhunderts begründete die Nacktheit mit gesundheitlichen Argumenten. Vieles davon ist aus heutiger Sicht überholt. Körperliche Bewegung sowie der Verzicht auf Nikotin und Alkohol sind per se gesund, unabhängig von der Bekleidung. Gegen Rachitis, Mangel an Vitamin D und andere gesundheitsschädliche Folgen von Sonnenmangel, schlechter Ernährung und beengten Wohnverhältnissen hilft das Baden und der Sport an der frischen Luft mit Bekleidung so wirksam wie ohne. Eigentlich nur ein Vorteil für die körperliche Gesundheit ist erkennbar: Der Verzicht auf nasse Badebekleidung kann Frauen vor Blasenentzündungen schützen.

Hingegen scheint die Nacktheit die psychische Gesundheit signifikant zu fördern. Sie gilt in einer Umgebung der Sicherheit und der gegenseitigen respektvollen Akzeptanz als wirksames Antidepressivum. Untersuchungen deuten außerdem darauf hin, dass naturistisch aufgewachsene Kinder nur sehr selten von Anorexia nervosa (Magersucht) und anderen Entwicklungsstörungen betroffen sind.

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